Lutz Möller 6 mm KJG Geschoß

Lutz Möller 6 mm KJG Munition (alt)

neu, siehe Lutz Möller 6 mm Geschoß 6003

6 mm Lutz Möller Geschoß 6002; 27 mm lang; 5 g schwer; 0,8 g Splitter; BC 0,411

Patrone 6 x 50 R Scheiring 6 mm BR Norma .243" Win. 6 mm Rem 6 x 62 Frères .240" Weatherby .243 WSSM
V0 [m/s] 951 971 1.015 1.098 1.087 1.121 1.101

Lies auch Kleinkaliber!

Berghirsch

Hallo Herr Möller

Ich besuche Ihre Seite nun schon seit 3 Jahren.

Ich führe zur Gamsjagd eine 6x62 Frères.

Ich habe eine Frage an Sie: Ich verwende meine Frères eigentlich fast ausschließlich zur Gamsjagd. Ich habe die Frères bis jetzt einmal auf Rotwild (Schmaltier) verwendet. Das leichte Teilmantelgeschoß hatte eine gute Wirkung erzielt (30 m Flucht aber kein Ausschuß). Aber da auf dieser Waffe mein bestes Zielfernrohr montiert ist möchte ich die Frères unter Umständen auch für Rotwild einsetzen. Aber mit der jetzigen Fabrikslabo (Teilmantel 6g) habe ich bezüglich des Ausschußes enorme Bedenken. Ich habe in den letzten 10 Jahren insgesamt drei Stück Rotwild erlegt, 2x 270win und einmal 6x62. Aber trotz des geringen Abschusses an Rotwild möchte ich kein Wagnis bezüglich Wirkung und Ausschuß eingehen. Ich jage in einem Bergrevier in Österreich.

Glauben Sie, daß die Wirkung des 6 mm KJG auch auf einen Hirsch (bis 150 kg max) für einen Ausschuß reicht?

Mit freundlichen Grüßen, Christof Loy, Mittwoch, 27. Juni 2007 00:06

6 mm BR KJG Schweinchen auf 186 m | 30. Juni 2006

Nein Herr Loy,

das glaube ich nicht. Das weiß ich!

Lesen Sie bitte zunächst Genügen 6 mm für Hochwild? und KJG für Kleinwild!

Auf die in der 6 x 62 Frères KJG Munition genannten Leistungen können Sie bauen. Während die üblichen Teilmantelgeschosse aus der schnellen Frères nur 6 - 7 cm tief (oder soll ich besser flach) in Fleisch eindringen, also noch nicht mal einem schräg beschossenen Hirsch durch die Blattschaufel in die Kammer dringen, ihn also nur oberflächlich verletzen und flüchten und ggf. verludern lassen, bringt das 6 mm KJG mehr als die zehnfach Leistung. Damit können Sie jeden Berghirsch waidgerecht erlegen. Sie benötigen so für Gams und Hirsch nur ein Geschoß, eine Patrone, ein Gewehr.

Das Lutz Möller KJG bietet dem Jäger Vorteile, insbesondere flacher Flugbahnen, größere Reichweite, somit einfacheres Zielen (binnen ± 5 cm Reichweite sorglos Fleck anzuhalten), vorherbestimmten Wirkungsquerschnitt und Tiefenwirkung bei guter Wundwirkung, ohne deshalb sonderlich Wildpret zu zerstören. Das KJG liefert auch bei schwierigen Schüssen (Weichschuß) immer gutes Wildpret.

Im Vergleich zu herkömmlichen Geschossen aus Bleikern mit Tombakmantel und besonders nicht reibungsarmen Vollgeschossen mindert es Abrieb und Laufbelastung deutlich, siehe Messungen und Mit dem Lutz Möller KJG schonen Sie ihre Waffen, brauchen weniger zu putzen!

Lutz Möller

6 mmWeitschußwaffe

Guten Tag Herr Möller,

ich werde mir einen neuen Kugellauf im Kal. 6mm PPC anschaffen, wobei bei diesem Kal. 356 Dralllänge (14") angegeben wird, da man grundsätzlich nur 68-70 Grain Geschosse erfolgreich auch auf weiteste Entfernung verschiessen kann.

LM: Ja, aber nicht aus dem überlangen Drall! Lange Geschosse für weite Schüsse benötigen kurzen Drall. Dafür ist die 6 mm PPC nicht gemacht. Vergessen Sie weite Schüsse bei Wind mit der 6 mm PPC. Die leichten Dinger, die Sie aus dem lanngen Drall verschießen könne, werden ihnen fortgeblasen.

Stimmt das so?

LM: Nein, überhaupt nicht - Sie bringen alles durcheinander! Für weite Schüsse im Wind benötigen Sie lange Geschosse, die damit dann auch schwer werden. Lange Geschosse können Sie nur aus kurzem Drall stabil verschießen.

Oder könnte man auch mit leichteren Geschossen z B. 55-60 Grain noch eine gute Präzision erreichen?

LM: Ja sicher, aber nur, wenn kein Wind weht.

Sie bieten ja keine Lutz Möller KJG für diese Patrone an!? Welche Lauflänge würden Sie wählen? Habe freie Wahl, da mir den Lauf der Büchsenmacher Andi Atzl herstellt.

Die oben genannte Patrone wird nicht für sportliche Meisterschaften verwendet, sondern nur zur Jagd im offenen Gelände!

LM: Das sollten Sie besser schnell bleiben lassen. Wenn Sie ein 6 mm Weitschußbüchse wollen, wäre die 6x62 Frères ein gute Wahl, ebenso aber etwas langsamer dann die .243 Win. und mit Einschränkungen die 6 mm BR Norma.

Ein optimaler Neubau für diese Zwecke wäre eine 6 mm - 284 mit Kurzdrall und Sondergeschoß - ein echter Gamsflitzer.

Waidmannsheil, Lutz Möller.

Mit freundlichen Grüßen, Alois Reiter, Montag, 31. Dezember 2007 09:08

6 mm Läufe und Patronen

Lutz,

Der "Wire" ist gestern raus, sollte noch diese Woche bei Ihnen ankommen. Ich überlegen noch , den Kurzlauf gegen einen längeren umzutauschen. Mein Waffenhändler hat die neuere, längere Waffe 23.4 Zoll, am Lager und würde sie umtauschen. Die kurze ist aber schön führig.....Qual der Wahl.

Chris, Dienstag, 29. Januar 2008 23:39

Chris,

kurzer Lauf ↔ kurze Patrone: 6 mm Norma BR

langer Lauf ↔ lange Patrone: .243" Win. , 6x62 Frères

iss so! Punkt!

Lutz,

KJG-Einschlag in nasse Erde

Hallo Lutz,

ich habe heute einen Schuß aus der 6 mm Norma BR auf nasse Erde gesetzt und konnte das 6 mm KJG bergen. An dem Auswurf ist die Energieabgabe gut zu sehen. Die Entfernung betrug 200 m.

6 mm KJG Einschlag in den nassen Boden in 200 m

6 mm KJG aus der 6 mm Norma BR Patrone in 200 m in die nasse Erde

6 mm KJG aus der 6 mm Norma BR Patrone in 200 m in die nasse Erde

6 mm KJG aus der 6 mm Norma BR Patrone in 200 m in die nasse Erde

Gruß Klaus, Samstag, 2. Februar 2008 13:20

.243" WSSM

Besten Dank für Ladedaten und Schußtafeln

Danke. 254 mm passen! .243" WSSM Ladung ist Klasse, Krähe auf 273 m Telemetermessung fiel vom Ast wie 'ne reife Birne :-)),

LM: Satte Leistung so ein kleines Ziel auf so große Entfernung zu treffen. Waidmannsheil!

Bereit auf der Scheibe habe ich die Büchse auf 235 m eingeschossen. Die Streuung lag bei 0,8 cm, v0 =1105 m/s.

LM: Gut!

Ich will mich also sehr bedanken und kann IHNEN hiermit bestaetigen das auch .243 WSSM Kaliber mit Lutz Möller KJG sehr giftig und genau ist. Demnächst werde ich das auch mit .223" WSSM probieren.

MfG, R.Sparber,Verona, Donnerstag, 22. Januar 2009 15:37

Die 273er Krähe ist eine reife Leistung ;-) . Meine 6,5x68 hatte leider erst eine weniger weite Gelegenheit auf eine Elster: 195 m 2 Tage vor'm Urlaub beim Bestücken einer Kirrung. Na ja, eigentlich waren ja nur noch Federn übrig, Im ZF sah es aus, als hätte ich ein Federkopfkissen beschossen.

Bis denne - Torsten, Sonntag, 25. Januar 2009 13:02

MJG in 6 mm

Hallo Herr Möller,

gibt es in absehbarer Zeit MJG im „Kaliber“ 6 mm (für .243 Win.)?

LM: Zunächt mal nicht, vielleicht im Sommer. Meine Jagdgeschosse werden in 6 mm  nur selten gefragt.

Verfolgen Sie Ihre früheren Pläne, Munition selber herzustellen weiter?

LM: Ja, und zwar hier. Die Vorbereitungen, Anmeldungen, Eintragungen usw. laufen.

Übrigens, Ihre Ausdrucksweise „Seltene Geschosse“ ist wohl der nicht so ernsten Faschingszeit geschuldet, nehme ich an.

LM: Nein, der Ausdruck spiegelt meine Erfahrung wieder.

Seltene Geschosse bei Ihren Geschossen sind ja eher als die 6,86 mm (.270) vermutlich zumindest ein Teil der Geschosse über9,5 mm.

LM: Bei 9,5 mm stimme ich Ihnen zu aber 10,3 mm werden in Graubünden, viel genommen.

Seltene Geschosse, vor allem über Deutschland hinaus, sind ja (leider bisher) alle von Ihnen entworfenen Geschosse.

LM: Ja, das stimmt, aber ich beschreibe das aus meiner Sicht, nicht aus Weltsicht. Richtig solte ich ale „meine seltenen Geschosse" schreiben.

Seltene Geschosse“ ist also wie „seltene Kaliber“ eine ungenaue Ausdrucksweise, wie ich sie bei Ihnen, der so etwas in den Zuschriften häufig rügt, eigentlich nicht gewohnt bin. Mein Vorschlag: fassen Sie die selteneren oder Ihnen unsympathischen Kaliber, für die Sie aber Geschosse liefern wollen oder Daten bereitstellen, doch unter „Andere Kaliber“ o.ä. aber auf der jetzt in freundlichem Gelb gehaltenen Seitenleiste zusammen. Die Suchfunktion ist hier nicht so praktisch.

LM: Hm! Ihre Anregung gilt durchaus zu erwägen. Im Laufe der Jahre zeigt sich mir was häufig gefagt wird, aber auch was selten. Mit entsprechnder Anordnung der Zugriffsmöglichkeiten versuche ich die meistgefagten Seiten einfacher zugämglich zu gestalten. Dabei rücken die seltener gefragten in den Hintergrund. ICh denke noch mal darüer nach.

Ihre Heimat gehören seit über drei Jahren zu meiner täglichen Lektüre. Ihre enorme Sachkenntnis, Ihre unermüdliche Hilfsbereitschaft, und Ihre große Geduld mit den meisten Fragestellern schätze ich außerordentlich (Daß ich mich über manche Polemik auf der Neuigkeiten-Seite nur verständnislos den Kopf schütteln kann, steht auf einem anderen Blatt und ist im Vergleich nicht so gewichtig).

LM: Ach, nicht jeder Griff ist der goldene. Sogenannte „Polemiken“ stehen ja auch meist nur ein Tag oder wenige dort und verschwinden dann wieder, weil sie eben nicht zu den „ewigen Wahrheiten“, oder zumindest Versuchen solche zu erlangen, zählen und deshalb bei mir auf Dauer keinen Platz finden sollen. das ist wie mit Witzen. Nach dem Erzählen sind die erst mal verbraucht! Mancher gefällt, ander langweilen oder stören. Gleichwohl höre ich immer gern wieder solche und stelle das auch bei Anderen fest. So gilt auch hier Ohne Wagnis gibt es keinVergnügen. Schief gehen kann alles immer.

Mit freundlichen Grüßen, KJ L., Freitag, 4. März 2011 12:10